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Großenseer protestieren gegen Abbau der 30er-Zone

Großensee, 15.08.2014 - Selbst gemalte Plakate mit "Bremst für Kinder", "Wir wollen 30" und "50 Niemals!" hielten die Kindergartenkinder und ihre Eltern in die Höhe. Sie versammelten sich zusammen mit Anwohnern der Hamburger Straße am Ortseingang, wo die 200 Meter lange Tempo-30-Zone beginnt. Für sie gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von Montags bis Freitags jeweils von 9-19 Uhr. Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers hatte vom Land die Mitteilung bekommen, dass sie nun aufgehoben wird und die Schilder bis zum Schulbeginn nach den Sommerferien abgebaut werden sollen.



Großenseer aus der Hamburger Straße sowie Kindergartenkinder mit ihren Eltern und Betreuerinnen begeben sich zum Anfang der Tempo-30-Zone am Ortseingang
Foto: Walter Domscheit

Schon vor einiger Zeit gab es mit Verkehrsexperten eine Begehung, bei der festgestellt wurde, dass eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 hier den sicheren Verkehrsfluss beeinträchtige. Einwände, dass sich an der Straße ein Kindergarten befindet, kamen nicht zum Zug. Gefahr für die Kinder gäbe es nicht, weil diese sich ohnehin beim Bringen zum und Abholen vom Kindergarten in der Obhut der Eltern befänden. Eine Schulweg-Regelung für die Aufrechterhaltung der Tempo-30-Zone greife ebenfalls nicht, weil es hier keine Schule gibt.

Bei den Eltern der Kindergartenkinder, ihren Erzieherinnen und den Anwohnern stieß diese Entscheidung auf Unverständnis. Schon 1995 habe man die Einrichtung der Tempo-30-Zone durchsetzen können, warum sollte das mit unveränderten Kriterien heute wieder rückgängig gemacht werden, fragt sich Anwohnerin Gabi Feldhusen-Schilling, die damals eine Sammlung mit 300 Unterschriften organisierte.

Die Leiterin des Kindergartens, Karin Jeggel setzt sich ebenfalls für den Erhalt der Zone ein, weil ihr das Wohl und die Sicherheit nicht nur der Kindergartenkinder lieb sind, sondern auch das anderer  Kinder, die zum Spielplatz möchten. Der liegt ebenfalls in diesem Bereich und kann zum Beispiel von Kindern aus dem Neubaugebiet Dörptwiete nur durch Überqueren der Hamburger Straße erreicht werden. Dass sie erst zum 200 Meter entfernten Fußgängerüberweg mit Bedarfs-Ampel am Ende der Tempo-30-Zone laufen, sei zwar erwünscht aber schwer zu glauben.

Selbst in den Geltungszeiten rausche der Verkehr mit "gefühlten" 50 km/h vorbei, so die Mutter eines Kindergartenkindes und das mache ihr Angst. Es sind oft schwere LKWs, die eine Umleitung durch den Ort nehmen müssen wegen eines Vorfalls auf einer der umliegenden Bundesstraßen oder Autobahnen. Wenn diese oder oft auch Busse sich hier begegneten, sei man immer wieder Zeuge gefährlicher Ausweichmanöver auf den Radweg oder den gegenüberliegenden schmaleren Gehweg, so ein anderer Anwohner. Bei Tempo 50 sei der Bremsweg naturgemäß um einiges länger, Ausweichmanöver sodann auch viel gefährlicher. Nach seiner Meinung müsste eine Tempobegrenzung auf alle Tage ausgedehnt werden. Auch an die Sicherheit von Seniorinnen und Senioren müsse man denken, denn diese gingen auch die Hamburger Straße entlang zu den regelmäßig im Dörphus stattfindenden Veranstaltungen. Der unübersichtliche Kurvenverauf in Höhe des Dörphus und Feuerwehrausfahrt bringe weitere Gefahren mit sich, so Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers.  Der Kreis führe schon Kontrollen durch und erfasse Geschwindigkeitsüberschreitungen, so derBürgermeister weiter. Leider gibt das jedesmal einen spürbaren Lern- und Aufmerksamkeitseffekt nur für eine kurze Zeit. Kindergartenleiterin Karin Jeggel beobachtete, dass auch die Anwesenheit von einer Kindergruppe auf dem Gehweg manche Autofahrer gar nicht beeindrucke, sodass zum Beispiel beim Verkehrserziehungsunterricht mit Beteiligung der Polizei manchmal diese mit Stoppsignal reagieren musste.

Man stehe zu der Forderung nach Erhalt der Tempo-30-Zone mit Nachdruck, so Anwohnerin Gabi Feldhusen-Schilling, die auch das Bestätigungsschreiben des damaligen Landrats zur Genehmigung der Tempo-30-Zone mitbrachte, notfalls werde man wieder zu Mitteln wie die Unterschriftensammlung greifen müssen.

Rauschende Sommerklänge begeistern Senioren

Ahrensfelde, 18.08.13 - "Berauschende Klänge und Melodien aus Oper, Operette und Tango..." zauberten Licht in den Festsaal des Tobias-Hauses. Die Großenseer Opernsängerin und Sopranistin Katharina Maria Kagel gastierte mit dem Violonisten Andrej Böttcher und dem Pianisten Ekkehard Carbow in der Ahrensfeldener Senioren-Residenz und begeisterte mit sommerlichen, warmherzigen und schwungvollen Melodien das Publikum. Dass bei manchem der Funke sofort übersprang, merkte man alsbald daran, daß kräftig mitgesummt und gesungen wurde. Darum entliess man die drei auch nicht, ohne eine Zugabe zu fordern und die erhielt man mit der "Barcarole" aus "Hoffmann´s Erzählungen".



(v.l.) Ekkehard Carbow - Klavier, Katharina Maria Kagel - Sopran und Andrej Böttcher - Violine




Andrej Böttcher verzauberte mit seiner Violine


 Fotos: Walter Domscheit

Mit 88 noch sportlich fit

Sportverein verleiht Ehrenmitgliedschaft

Großensee, 15.02.13 - Unter den zahlreichen Geehrten des Spiel- und Sportverein (SSV) Großensee taten sich in diesem Jahr drei Frauen hervor, die sich ihrem Sportverein mit 50-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit und Treue verpflichet fühlten.
Neben Auszeichnungen für Inge Maahs und Anke Strübing bedankte sich der Vereinsvostand besonders bei seiner Übungsleiterin Ursula Domscheit mit deren Ernennung zum Ehrenmitglied.
In seiner Begründung würdigte Vereinsvorsitzender Karl-Heinz Schmidt ihre besonderen Verdienste und den unermüdlichen Einsatz für den SSV.


Ursula Domscheit ist jetzt Ehrenmitglied des SSV Großensee

Ursula Domscheit, die in diese Jahr auch ihren 88. Geburtstag feiert, leitet immer noch aktiv zwei Gruppen jede Woche an zwei Tagen, jeweils eine Stunde lang, mit leichten Übungen aus der chinesischen Meditations- Konzentrations- und Bewegungsform Qigong und Rückenschule.
Deren Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus allen Altersstufen, die älteste ist einiges über 90 Jahre alt. Zu Ehrung waren einge von ihnen gekommen und Ursula Domscheit wies dann auch dankend darauf hin, daß ohne sie ihre Arbeit gar nicht möglich wäre.


Inge Maahs, Ursula Domscheit und Anke Strübing wurden für ihre 50jährige Mitgliedschaft und ehrenamtliches Engagement geehrt

Als Ursula Domscheit 1963 in den Verein eintrat, war Dr. Gloyer Vorsitzender und der motivierte sie gleich zum Handballspielen. Mit ihm zusammen wurden viele Waldlaufmeisterschaften organisiert und 1970 war sie ein Jahr lang Schriftführerin.
Sie wollte aktiv mitwirken, machte zahreiche Ausbildungen und qualifizierte sich zur Prüferin für das Sportabzeichen und als Übungsleiterin in verschiedenen Sparten.
Für Jugendliche organisierte sie gemeinsam mit anderen engagierten Jugendbetreuern Ausflüge und Fahrten. Als Übungsleiterin gründete sie unter anderem das Muter- und Kindturnen.

Fotos: Walter Domscheit

Der Verein ehrte Ursula Domscheit 1983 mit der silbernen und 1988 mit der goldenen Ehrennadel. 2005 überreichte ihr die damalige schleswig-holsteinische Sozialmininisterin Dr. Gitta Trauernicht den Ehrenamtspreis der Bürgerstiftung für Kultur und Bildung.


Krombacher Pokal - Fussball-Kreispokal Endspiel in Großensee

Großensee,  19.05.12 - Das Pokal-Endspiel des Krombacher Pokals in der Kategorie "Alte Herren" richtete für den KFV Stormarn in diesem Jahr der SSV Großensee aus. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich sechs Manschaften auf dem traditionellen "Grünen Rasen" - und das auch noch am 60. Geburtstag des SSV Großensee - zu den entscheidenden Spielen.
Auch aufgrund der Jubiläumsfestlichkeiten war der Spiele-Samstag in Großensee gut besucht. Der TSV Trittau holte sich mit der Ü32- und Ü50-Mannschaft gleich zwei Pokale. Den Preis für die Ü40-Herren holte sich der SV-Preußen09 Reinfeld. Für die Sieger des Pokals zeigt sich die Brauerei spendabel: Für den ersten Preis gibt es für die Mannschaft 100€ und 80 ltr. Bier, für den zweiten 80€ und 50 ltr. Bier und für den dritten Preis Biergutscheine für 30 ltr. Bier.

Die Ergebnisse im Einzelnen: TSV Trittau - TSV Bargteheide (Ü30) 1:0, TSV Trittau - SV Siek (Ü50) 2:1 und SV-Preußen90 Reinfeld - TSV Bargteheide 3:2.




Ausgelassen feierte man zwei Siege: Der TSV Trittau holte mit
den Mannschaften der Ü32 und Ü50 die Krombacher Pokale!



Die Mannschaft der Ü32 des TSVTrittau holte den ersten Pokal



Gleich bei der nächsten Begegnung des Turniers
gewann die Ü50 des TSV Trittau den zweiten Pokal



Die Mannschaft der Ü32 beglückwünscht ihre älteren Spielkameraden



Die Ü40 des SV Preussen 09 Reinfeld gewann den dritten Pokal
Fotos: Walter Domscheit

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